Beratung zum Energiedatenmanagement in Betrieben

Nur wer seinen Betrieb kennt, kann auch Energie sparen! Als Grundlage für jegliche Bemühungen in Sachen Energieeffizienz
empfiehlt die EAM den Aufbau eines Energiemanagementsystems. Darin werden regelmäßig die Verbrauchsdaten (Strom, Wärme, Wasser) festgehalten, analysiert und geeignete Kennwerte gebildet.

Um beispielsweise den Einfluss des Wetters herauszufiltern, kann eine Witterungsbereinigung anhand der sog. Gradtagszahlen durchgeführt werden. Moderne EDV-Systeme helfen bei dieser Aufgabenstellung. So kann die Datenhaltung idealerweise in internetbasierten Systemen erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass von jedem Internet-PC aus die Daten und Auswertungen eingesehen und bearbeitet werdenkönnen. Eine Installation einer teueren Software ist dabei nicht erforderlich.

Mit Hilfe eines Energiedatenmanagements können:

Energieströme im Betrieb visualisiert werden,

Einsparpotenziale ermittelt werden,

der tatsächliche Erfolg einer durchgeführten Maßnahme kontrolliert werden,

Vergleiche zu ähnlichen Betrieben erstellt werden,

Verbrauchsschwankungen analysiert und ggf. abgestellt werden.

Für viele Betriebe ist die monatliche Erfassung der Energiedaten zweckmäßig. Dabei kann ein Mitarbeiter des Betriebes die Daten aufnehmen (Zähler ablesen) und über eine Internetseite diese Werte in das EDM-System eingeben. Kurze Zeit nach dieser Eingabe können die automatisch erstellten Auswertungen, z. B. Monatsberichte, angesehen werden. Bei sehr großen Verbrauchern kann auch ein kürzeres Aufzeichnungsintervall sinnvoll sein, ggf. mit einer Online-Anbindung zwischen den Zählern und dem EDM-System.

Die EAM unterstützt Betriebe beim Aufbau eines EDM-Systems. Sie veranlasst die Einrichtung eines internetbasierten System gemeinsam mit Kooperationspartnern.